Blick auf die Repression vor, während und nach dem NATO-Gipfel-Protest in Strassburg 2009

„Meine Kugelschreiber wurden sichergestellt, weil sie als Waffe angesehen wurden.“(T23)

Inhalt:

Einleitung
I : DAVOR : Strasbourg, eine Stadt in der Festung
1 : Die öffentlichen Versammlungen
2 : Die Absicherung der offiziellen Gebäude
3 : Verhandlungen mit der Präfektur
4 : Rote Zone, Verbot der Transparente, Schließung der Universität
5 : les référés liberté (cut here)
II : WÄHREND : Strasbourg, eine rechtlose Stadt
III : NACHHER : Eine Sündenbockjustiz
1 : Bilanz Legal Team/ Medical Team
2 : Die Schnellverfahren
3 : Die anderen Prozesse
4 : Die vorgeschlagenen Gesetzesänderungen
ZUSAMMENFASSUNG

600 weltweite Organisationen haben monatelang die NATO-Gipfel-Proteste vorbereitet, um ihre Kritik an der militaristischen Politik auszudrücken. Die Behörden haben sich entschieden, eine angespannte Stimmung zu erzeugen und eine provozierende Strategie zu fahren, damit die TeilnehmerInnen der Nato-Gipfel Proteste nicht die laufenden internationalen militaristischen Verhandlungen stören können und damit jeder Ausdruck von Protest kriminalisiert werden kann. Deswegen haben die Demonstierenden aus Straßburg, sowie die, die von weit entfernt kamen und sich im Camp niedergelassen hatten, eine sehr massive Repression erlebt, die zugleich körperlich, psychologisch und antidemokratisch war. Diese Repression hat lange vor dem Gipfel angefangen und hat bis zum Gerichtsprozess gegen die Personen, die zwischen den 2 und 5. April verhaftet wurden, angehalten.

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